Beratungsstelle für Drogenprobleme e.V.

Aktuell

Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ vom 24. – 30. Oktober 2016 in Wuppertal

Die Landeskampagne "Sucht hat immer eine Geschichte" bildet den Kern der nordrhein-westfälischen Strategie zur Suchtvorbeugung. Der Leitsatz "Sucht hat immer eine Geschichte" steht für die ursachenorientierte Sucht- und Drogenpolitik des Landes, deren Ziel es ist, Suchtmittelmissbrauch zu verhindern und die Suchtentstehung zu vermeiden. Dabei geht es sowohl um Hinweise auf zurückliegende Fehlentwicklungen als auch um die aktuelle Lebenssituation. Der Untertitel "Gemeinschaftsinitiative gegen Sucht" unterstreicht den Mehrwert der Netzwerkarbeit, ist doch ein wesentliches Ziel der Landeskampagne alle in der gesundheitsfördernden und suchtpräventiven Arbeit relevanten Akteurinnen und Akteure vor Ort besser miteinander zu vernetzen und ins Gespräch zu bringen.“
Link: http://www.suchtgeschichte.nrw.de/kampagne/Hintergrund_der_Kampagne/index.php

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung ist für die Gesamtkoordination der "Sucht hat immer eine Geschichte" ShieG-Aktionstage in Wuppertal zuständig. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne telefonisch an die Fachstelle für Suchtvorbeugung Wuppertal unter Tel.: 0202.453829

 

Projekte/Programme

Move

Hinter dem Begriff „MOVE“ verbirgt sich ein Beratungskonzept zur „Motivierenden Kurzintervention“.

„MOVE“ bewährt sich überall dort, wo es darum geht, Menschen in ihrer Bereitschaft zur Verhaltensänderung zu fördern und zu unterstützen; ganz besonders hohen Stellenwert wird dem Ansatz von „MOVE“ in der Arbeit mit Drogen konsumierenden Jugendlichen zugeschrieben.

Seit 5 Jahren bietet die Fachstelle für Suchtvorbeugung in Zusammenarbeit mit dem städtischen Ressort Kinder, Jugend und Familie deshalb „MOVE“ als 3-tägige zertifizierte Fortbildung Fachkräften aus Schule und Jugendarbeit, Jugend- und Drogenhilfe an.

Die TeilnehmerInnen werden von 2 ausgebildeten Präventionsfachkräften - unter Einbeziehung externer Referenten - in Grundprinzipien der „Motivierenden Kurzintervention“ eingeführt; sie lernen, dieses Beratungskonzept in ihre Arbeitspraxis vor Ort zu übertragen und deren Anwendbarkeit zu erproben.

Ansprechpartner ist Herr Rehbein.

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FreD

FreD steht als Abkürzung für eine Maßnahme zur Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten.

Das 8 Stunden umfassende Gruppenangebot des FreD-Kurses richtet sich in erster Linie an die 14-21-jährigen Jugendlichen und Heranwachsenden, die wegen ihres Cannabis-Konsums erstmalig polizeilich bzw. strafrechtlich auffällig geworden sind.

Die potentiellen Teilnehmer werden von der Jugendgerichtshilfe im Rahmen einer Auflage für den FreD-Kurs zugewiesen. In einem Vorgespräch in der Fachstelle wird geprüft, ob der Kurs für den Jugendlichen geeignet ist.
Der FreD-Kurs findet an zwei Terminen im „Checkpoint“ statt; bei der eingeschobenen erlebnispädagogischen Einheit von 3 Stunden im Klettergarten machen die Teilnehmer die Erfahrung, wie es ist, sich zu sichern oder gesichert zu werden.

Zum Abschluss des FreD-Kurses erhalten die Absolventen eine Bescheinigung, aus der hervorgeht, dass sich der Teilnehmer ernsthaft mit den Themen und Konsequenzen seines Konsums auseinander gesetzt hat.

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HALT

HALT- Hart Am LimiT- ist eine Antwort auf schädlichen Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen.

HALT bietet Kindern und Jugendlichen, die durch Komatrinken aufgefallen sind, sowie deren Eltern umfassende Beratung an.

HALT ist ein Kooperationsprojekt mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Helios-Kliniken Wuppertal.

Bevor die Kinder/Jugendlichen mit ihren Eltern die Klinik verlassen, werden sie vom Klinikpersonal - meist vom Dienst habenden Arzt - dazu motiviert, die von der Fachstelle für Suchtvorbeugung angebotene Beratung wahrzunehmen.

Wir wollen Eltern durch Beratung darin unterstützen, HALT zu sagen und ihren Kindern HALT zu geben.

Im so genannten „Risiko-check“, einem Einzel- oder Gruppengesprächsangebot, sollen Kinder ihr Trinkverhalten reflektieren und sensibilisiert werden für die Gefahren riskanten Alkoholkonsums

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Realize it

„Realize it“ ist ein Kurzinterventionsprogramm für Cannabiskonsumenten, die missbräuchlich oder abhängig konsumieren, und ihren Konsum einstellen bzw. reduzieren wollen.

Das Programm ist auf zehn Wochen angelegt und umfasst fünf Einzelsitzungen und eine Gruppensitzung. Ausgangspunkt ist die Beobachtung des eigenen Konsumverhaltens mit Hilfe eines Konsumtagebuches (in das eingetragen wird, in welchen Situationen gekifft oder auch nicht gekifft wurde). Auf dieser Grundlage werden die persönlichen Konsumziele formuliert, im Verlauf des Prozesses überprüft und der Realität angepasst.

Die abschließende Gruppensitzung dient dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer.

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