Therapie

Ambulante Drogentherapie

In der ambulanten Therapie geht es um das Verständnis und die Bearbeitung der Suchterkrankung sowie deren Auswirkungen. Der Vorteil ist, dass Sie in bestehenden Sozial- und Berufskontexten verbleiben können und Sie gemeinsam mit uns nach Wegen suchen, die aus Ihrer Sucht herausführen.

Die Gespräche finden in der Regel einmal wöchentlich statt. Dabei werden Sie durch speziell ausgebildete und erfahrene Therapeut:innen betreut.

Zudem bieten wir im Rahmen der ambulanten Therapie eine therapeutische Gruppe für Rückfallprophylaxe an. Hier werden Betroffene darin unterstützt ein drogenfreies Leben führen zu können. Sie lernen Rückfallgefahren effektiv zu begegnen und Suchtverlangen zu bewältigen.

Bei Interesse können Sie sich über Ihre Berater:in anmelden.

Soziotherapie

Die Soziotherapie richtet sich an Menschen, dessen Suchterkrankung sie daran hindert, selbstständig Leistungen wie z.B. verordnete Arztbesuche wahrzunehmen. Motivationsarbeit und strukturierte Trainingsmaßnahmen sollen dabei helfen, eigene psychosoziale Defizite abzubauen. Die Unterstützung orientiert sich am individuellen Hilfebedarf des einzelnen und soll bspw. dazu beitragen, dass Aufenthalte in Krankenhäusern oder Fachkliniken vermieden werden.

Bei Fragen zur Soziotherapie in unserer Einrichtung, stehen Ihnen folgende Ansprechpartnerinnen zur Verfügung:

Iris SefouhAzadeh Atam
Telefon: 0202 / 697581-22Telefon: 0202 / 697581-17
Mail: i.sefouh@drogenberatung-wuppertal.deMail: a.atam@drogenberatung-wuppertal.de

Trauma-, Bindungs- und Körperpsychotherapie

Seit dem 01.01.2022 haben Klient:innen der Beratungsstelle die Möglichkeit, zusätzlich zur Suchtberatung, stabilisierende Einzelsitzungen bei der Trauma- und Bindungstherapeutin Simone Waesenberg wahrzunehmen. Die Vermittlung findet durch die Berater:innen in Absprache mit Frau Waesenberg statt.

Der Kerngedanke hinter der Erweiterung des therapeutischen Angebots in der Beratungsstelle ist der zunehmend steigende Bedarf unserer Klient:innen bzw. die Notwendigkeit, sich neben ihrer Suchterkrankung mit ihrer psychischen Belastungsstörung auseinanderzusetzen. Ohne eine vorherige Bearbeitung der psychischen Problematik, ist eine Auseinandersetzung mit der Suchterkrankung meist nicht möglich, da die Sucht auch ein Symptom eines Traumas oder einer Bindungsstörung sein kann.

Oftmals können Menschen nicht von niedergelassenen Therapeut:innen behandelt werden, sobald bekannt ist, dass eine Suchterkrankung vorliegt.

Auf Wunsch kann Ihr Berater oder Ihre Beraterin Sie zu Ihrem Erstgespräch mit Frau Waesenberg begleiten.